Aroma – Therapie nach dem Yin Yang Prinzip

„Yin und Yang, männlich und weiblich, hart und weich, Himmel und Erde, Licht und Dunkel, Donner und Blitz, kalt und warm, gut und schlecht … das ist die Wechselwirkung der gegensätzlichen Prinzipien, die das Universum formen.“

Konfuzius (551 v. Chr. – 479 v. Chr.)

Geschichte:

Ätherische Öle sind mehr oder weniger stark duftende, hochkonzentrierte, organische Substanzen, welche in Pflanzen durch bestimmte Drüsen produziert werden. Sie wirken durch / auf die Haut, die Sinne, die Chakren und die Organe unseres Körpers. Bereits unsere Vorfahren verwendeten Pflanzen als Heilmittel. Sie nahmen sie zu sich, bereiteten daraus Aufgüsse oder trugen sie auf die Haut auf. Man verbrannte sie auch bei Ritualen als Räucherwerk, z. B. wurden Krankenzimmer mit Salbeiräucherungen desinfiziert. Man verwendete Weihrauch um die Konzentration zu verbessern und die Indianer waren überzeugt davon, das Wachholderrauch böse Geister fern hält. Im alten Ägypten, Griechenland und Rom benutzte man den Duft von Pflanzen, die hohes Ansehen genossen, in der Medizin und in der Kosmetik, z.B. nahm man Safran in den Sanitär- und Badeanstalten zur Desinfektion und nicht zu vergessen die berühmte ägyptische Königin Cleopatra, die erst Cäsar und später Marc Antonius durch ihre kostbaren Düfte „bezauberte“. In Europa war es Karl der Große, der die ersten Verbindungen mit der arabischen Welt aufnahm. Er verfasste eine Vorschrift für den Anbau von Nutz- und Zierpflanzen in den Klostergärten z.B. Anis, Fenchel, Pfefferminze und natürlich die Rose. Schon der weise Hippokrates erwähnt in seinen Schriften Räucherungen und Kräuterdämpfe gegen Krankheiten aller Art. Nostradamus zerstäubte mit einer „Pumpe“ aromatische Essenzen in den Räumen von Pesterkrankten.

Der Reaktionsfluss der Umwelteinflüsse durch unseren Körper:

Was wir als Biokurve , gute oder schlechte Laune, als gesund oder krank bezeichnen, nennen die Chinesen  als Überhang von Yin und Yang. Yin bezeichnet das weibliche und Yang das Männliche. DIes sind einfach Gegensätze, welche den Alltag und das Fortbestehen aller Lebewesen täglich aufs Neue bestimmen. Mit Hilfe von Aromaölen können wir über unsere Sinnesorgane einen gezielten Ausgleich schaffen.

Regeln und Tipps für den Kauf und den Umgang mit Aromaölen:

  •  “100% reines ätherisches Öl”
  • die lateinische Bezeichnung der Pflanze
  • der deutsche Name
  • ggf. Chemotyp (z.B. Thymian Linalool, Thymian Thujanol oder Thymian Thymol)
  • das Ursprungsland der Pflanze die Anbauweise (kbA – kontrolliert biologischer Anbau demeter – demeterzertifizierte Bioqualität Ws – Wildsammlung konv. – konventionell rück. – rückstandskontrolliert)
  • der verwendete Pflanzenteil (z.B. Wurzel, Blüte, Kraut oder Samen) das Gewinnungsverfahren (z.B. Extraktion oder Wasserdampfdestillation)
  • Eigenschaften wie naturidentisch oder naturnah deuten auf künstliche Aromaöle hin
  • Acht geben das die Öle frei von chemischen Zusätzen sind
  • Die Öle werden am besten in einem dunklen und kühlen Ort gelagert
  • die Öle außerhalb von „Kinderhänden“ aufbewahren
  • die Öle großflächig NIE unverdünnt benutzen

ätherische Öle sind unter anderem:

  • vermischbar mit anderen Ölen oder Fetten (Sahne, Milch, Wachs)
  • sehr wirkungsvoll auf physischer und psychischer Ebene
  • sehr reichhaltig an den verschiedensten Inhaltsstoffen
  • sehr intensiv duftende Stoffe
  • nicht wasserlöslich
  • alkohollöslich

„Bei der Behandlung von Kindern gilt generell die Hälfte der angegebenen Menge. Bei Kleinkindern ohne Rücksprache mit dem Kinderarzt oder Heilpraktiker eher darauf verzichten. Nicht alle Öle sind für die innerliche Anwendung geeignet. Ist man bei einer Essenz nicht sicher, sollte man die Einnahme eher vermeiden, um toxische Reaktionen auszuschliessen.“

Allgemeine Verwendung der Duftöle:

  • in der Duftlampe
  • als Luftbefeuchter
  • zur Inhalation
  • als Kompressen
  • als Badezusatz
  • bei Massagen
  • in der Waschmaschine
  • Einnahme

 

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